Endoskopie und OP 

Mit dem flexiblen Bronchoskop, welches nur 5 bzw. 6 mm Durchmesser hat, gelingt es mühelos die Luftröhre und die Bronchien in der Lunge zu betrachten. Damit die Untersuchung für Sie nicht unangenehm ist, wird die Nase, der Mund und der Rachen vorher betäubt. Zusätzlich bekommen Sie ein mildes Schlafmittel über eine Braunüle in die Vene gespritzt. Jährlich führen wir etwa 2.000 Untersuchungen durch. Merkblatt ambulante Bronchoskopie zum Download


Aus den Atemwegen entfernter Zahn

Mit unseren modernen Video-Bronchoskopiegeräten gelingt es, auch kleine Auffälligkeiten, die mit herkömmlichen Fiberbronchoskopen nicht gesehen werden können, zu erkennen. Mittels einer hoch auflösenden Röntgenanlage ist es möglich, Proben auch aus entfernten Regionen der Lunge zu entnehmen.

 

Der endobronchiale sowie der endoskopische Ultraschall erlauben die zytologische oder histologische Untersuchung von mediastinalen Lymphknoten und damit das exakte Staging des Bronchialkarzinom. (AJRCCM 2007; 175: 297; Thorax 2006; 61: 795). Alternative Methoden wie die operative Mediastinoskopie sind somit nur noch in Einzelfällen notwendig. Die transbronchiale Nadelaspiration (TBNA) wird zumeist als endobronchialer Ultraschall (EBUS) durchgeführt. Jährlich führen wir über 700 TBNA durch, dabei über 300 mittels EBUS.

 

Die Domäne der starren Bronchoskopie ist die Intervention zur Offenhaltung oder Erweiterung der großen Atemwege. Hier setzen wir die Laser-Therapie und Stent-Implantationen ein.

 

 

Stent in der Luftröhre

 

 

Mittels der broncho-alveolären Lavage (BAL) lassen sich Aufschlüsse über generalisierte Lungenerkrankungen, insbesondere interstitielle Lungenerkrankungen erhalten. Diese Untersuchung führen wir jährlich über 300-mal durch. Häufig wird gleichzeitig auch die transbronchiale Biopsie unter Durchleuchtung durchgeführt.

Bei Wasseransammlungen in der Lunge bzw. im Pleuraraum können wir dünnlumige und auch dicklumige Drainagen anlegen. Über diese Drainagen kann die Flüssigkeit abgelassen werden und auch eine sogenannte Pleurodese durchgeführt werden, die verhindert, dass sich erneut Flüssigkeit ansammelt.
 
Die Thorakoskopie erlaubt die ausgiebige Betrachtung des Rippenfelles und der Lunge. Hierbei können selbstverständlich auch Proben entnommen werden (über 40 pro Jahr).



Nach Lungenentzündungen entstehen manchmal sogenannte Pleuraempyeme, d. h. Eiteransammlung im Rippenfell. Therapie ist die gezielte Drainage und in selteneren Fällen die Thorakoskopie oder ein operativer Eingriff.


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