PJ-Ausbildung / Famulatur 
 
 
 
 
 
Pneumologie im Tertial Innere Medizin in der Lungenfachklinik Immenhausen
 
Die Innere Medizin der UMG, speziell die Abteilung für Kardiologie und Pneumologie kooperieren, um Ihnen eine Ausbildung in einer großen pneumologischen Klinik zu ermöglichen
 
 
Warum Pneumologie?
 
Pneumologische Erkrankungen sind nach kardiovaskulären Erkrankungen hinsichtlich Morbidität und Mortalität führend. In der Universitätsmedizin Göttingen gibt es wenig Möglichkeiten sich intensiv pneumologisches Wissen aneignen zu können. In der Lungenfachklinik Immenhausen ist dies gut möglich.
 
Bereits jetzt besteht ein starker Bedarf an Pneumologen, der in Zukunft noch wachsen wird. Entsprechend ergeben sich für Pneumologen gute Zukunftsaussichten.
 
 
Wie geht das?
 
Sie können vier oder auch acht Wochen Ihres Inneren Tertials in der Lungenfachklinik Immenhausen verbringen, wobei  formal das Tertial "Innere Medizin" in der Abteilung von Prof. Hasenfuß absolviert wird. Bei besonderem Interesse ist es auch möglich, dass Sie das ganze Tertial in unserer Klinik verbringen. 400 € monatlich und die Fahrtkosten erhalten Sie von uns erstattet. Weitere Fragen kann Ihnen gerne Frau Schlüter (Tel.: 05673-501-111, a.schlueter@lungenfacklinik-immenhausen.de) beantworten.
 
 
Die Lungenfachklinik Immenhausen
 
Die Lungenfachklinik Immenhausen ist in 45 Minuten von Göttingen gut mit dem Auto zu erreichen (45 km). Die Entfernung von Hann. Münden beträgt 12 km und von Kassel 8 km. Es pendeln täglich Ärzte von Göttingen und Kassel. Ein Bahnhof ist im Ort. Die Klinik ist mit 107 Betten auf 5 Stationen persönlich, so dass Sie sich schnell zurechtfinden. Es besteht eine sehr gute Betreuung bei einem ärztlichen Stellenplan von 1/6/12.
 
Sie finden gute Bedingungen zum Lernen vor. So sind Sie z. B. von nicht-ärztlichen Aufgaben wie Blutentnahmen, Infusionen, Abheften von Befunden etc. freigestellt, da diese Tätigkeiten von Pflegepersonal und Stationssekretärinnen erledigt werden.
 
In unserem Hause arbeiten viele Fachärzte, wir nehmen an verschiedenen Studien teil und arbeiten an Leitlinien und Publikationen mit, so dass wir vor dem Hintergrund aktuellen Wissens Sie in der Betreuung Ihrer „eigenen Patienten“ gut unterstützen können.
 
Die abwechslungsreiche Diagnostik (Echokardiographie, Sono Abdomen, Belastungs-EKG, Bronchoskopien, Pleurapunktionen, Rechtsherzkatheter, Röntgen etc.) wird von den Sie betreuenden Ärzten mit Ihnen durchgeführt, so dass Sie hier selber schnell lernen können (Informationsblatt PJ-Ausbildung). Der ärztliche Leiter der Lungenfachklinik Immenhausen, Prof. Dr. med. S. Andreas, ist gleichzeitig auch der Leiter des Bereiches Pneumologie (F & L) in der Universitätsmedizin Göttingen.
 
Die Lungenfachklinik Immenhausen ist in der Lehre engagiert. Wir sind augenblicklich im Zertifizierungsverfahren für eine europäische pneumologische Lehrklinik: European Board Accreditation Pneumology (EPAP) der  European Respiratory Society. Gerne betreuen wir auch Famulanten und können auch hier freie Kost und Unterkunft anbieten. Wir freuen uns auf Sie!
 
 
 
Famulatur
 
Warum Famulatur in der Lungenfachklinik Immenhausen?
 
Sie werden von unseren Ärzten intensiv in einer persönlichen und übersichtlichen Klinik betreut. Das Personl nimmt Studenten positiv auf. Gleichzeitig lernen Sie in unserem Hause eine exzellente Innere Medizin und Pneumologie kennen. Fortbildungen, klinische Studien und wissenschaftliche Projekte ermöglichen weitere Einblicke.
 
Pneumologische Erkrankungen sind nach kardio-vaskulären Erkrankungen hinsichtlich Morbidität und Mortalität führend. Bereits jetzt besteht ein starker Bedarf an Pneumologen, der in Zukunft noch wachsen wird. Entsprechend ergeben sich für Pneumologen gute Zukunftsaussichten.
 
Famulaturbericht (01.08.-31.08.2016)

Da die Famulatur in der Lungenfachklinik Immenhausen meine erste war, wusste ich nicht, wie umfangreich mein Einblick in die Arbeit sein würde und war sehr positiv überrascht.

Um 8.00 Uhr morgens beginnt die Frühbesprechung, bei der der Diensthabende von besonderen Vorfällen in der Nacht berichtet und der Chefarzt wichtige Termine oder auch aktuelle Studien vorstellt. Mittwochs hält einer der Ärzte einen internen Fortbildungsvortrag (z.B. zum Thema Immuntherapie/Nasalen High-Flow Therapie ect.) und jeden Freitag werden im Rahmen des Tumorboards Patienten mit einer Tumorerkrankung im Thoraxbereich vorgestellt um zusammen mit den Strahlentherapeuten, Pathologen und Thoraxchirurgen  einen patientenorientierten Therapieplan zu erstellen. Nach der Frühbesprechung geht man auf die Station. Ich war auf der Station 3, dort werden vor allem onkologische Patienten betreut, wobei ich immer die Option hatte, auch auf andere Stationen oder die zur Klinik zugehörige Ambulanz zu gehen. Bevor ich zusammen mit einem Stationsarzt die morgendliche Visite machte, habe ich Braunülen gelegt und gegebenenfalls auch Blut abgenommen. Wenn es mal nicht klappte, hat es mir aber niemand übel genommen, sodass ich mich nie unter Druck gesetzt fühlte und es so mit der Zeit immer besser funktionierte. Die Stationsärzte haben jede meiner Fragen gerne und ausführlich beantwortet, auch Röntgenbilder/CT-Bilder/ BGAs/ Herzechos oder ähnliche Befunden wurden immer detailliert besprochen. Unter der Betreuung des zuständigen Stationsarztes durfte ich auch Patienten selbstständig aufnehmen. Falls es auf der Station etwas ruhiger war, konnte ich in die Endoskopie gehen, um mir dort Lungenpunktionen/ Pleurapunktionen oder Bronchoskopie- Untersuchungen ansehen. Zwar ist die Klinik auf Lungenerkrankungen spezialisiert, jedoch werden auch Sonographien (zB. Herzechographie) und Rechtsherzkatheteruntersuchungen durchgeführt, sodass ich auch im Bereich der Kardiologie und allgemeinen Inneren Medizin einen Einblick bekommen konnte. Nachmittags um 15.00 kommen alle Ärzte der Klinik zusammen um die Röntgenbilder des Tages zu befunden und zu besprechen.  

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich von Anfang an sehr willkommen gefühlt habe und sich sowohl das Pflegepersonal als natürlich auch die Ärzte Zeit für mich genommen haben, um all meine Fragen zu beantworten, sodass ich eine sehr lehrreiche erste Famulatur genießen konnte.

(Zusatz: Wenn man sich rechtzeitig bewirbt, kann man ein kostenloses Zimmer im Personalwohnheim gegenüber der Klinik bekommen. Verpflegung ist ebenso kostenlos und ist anders wie man es vielleicht aus anderen Krankenhäusern kennt, sehr lecker). http://www.famulaturranking.de/review/read/?country=DE

 

 

 
 

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