Schwieriges Weaning 

In Akutkrankenhäusern gelingt es heutzutage dank der besseren Behandlungsmöglichkeiten, vielen Erkrankten und Verletzten das Leben zu retten. Dies ist aber häufig mit einem langen Aufenthalt auf Intensivstationen verbunden.

Mit den invasiveren Verfahren der Intensivmedizin steigt auch die Anzahl der beatmeten Patienten. Häufig ist es jedoch schwierig, wieder völlig selbständig zu atmen. Insbesondere gilt dies für Patienten mit vorbestehenden chronischen Lungenerkrankungen.

Als Ursachen, dass eine Entwöhnung im Akutkrankenhaus nicht möglich ist, kommen infrage

  • chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • restriktive Lungenerkrankung (Lungenfibrose)
  • critical illness Polyneuropathie / Polymyopathie
  • Parese (Lähmung) des Zwerchfells
  • Trachealstenose (Einengung der Luftröhre)
  • Stimmbandlähmung

Aber auch Zustände, die noch nicht wieder kompensiert sind, können in der Summe ein Abtrainieren erschweren. Das sind unter anderem:

  • Herzdekompensation
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Funktionsstörungen des Magen-Darm-Traktes
  • Bewusstseinsstörungen / Wachheitsstörungen

Von einem schwierigen Weaning spricht man bereits, wenn nach überstandener akuter Krankheit auch nach mehreren Versuchen innerhalb einer Woche das Entwöhnen, also Abtrainieren von der Beatmung nicht gelingt oder stagniert. 

Spezialisierte Zentren mit viel Erfahrung sind dann ein Ansprechpartner.

Zu uns kommen Patienten aus den Intensivstationen überregionaler Krankenhäuser, aber  auch aus Einrichtungen der Rehabilitation oder aus auf Beatmung spezialisierten Pflegeeinrichtungen.

In mehr als 3/4 der Fälle gelingt es uns, die Patienten von der maschinellen Beatmung zu entwöhnen und damit den häufig schwerkranken Patienten eine Rückkehr in das häusliche Umfeld zu ermöglichen.

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